Walle! walle manche Strecke

Hat der alte Hexenmeistersich doch einmal wegbegeben!Und nun sollen seine Geisterauch nach meinem Willen leben.Seine Wort und Werkemerkt ich und den Brauch,und mit Geistesstärketu ich Wunder auch. Walle! wallemanche Strecke,daß, zum Zwecke,Wasser fließeund mit reichem, vollem Schwallezu dem Bade sich ergieße. Und nun komm, du alter Besen!Nimm die schlechten Lumpenhüllen;bist schon lange Knecht gewesen:nun erfülle … Weiterlesen …

An Peter Scher

Mein lieber Peter Scher,Horch her: Ich hätte dich manchmal hassenUnd an der Gurgel fassenWollen, dich, den der Ringelnatz liebt.Weil du nicht lernst, daß es Etwasse gibt,die gar nichts mit sich anfangen lassen.Oder weil du, der auch du mich liebst,das nicht zugibst.Und gerade auf das ZugebenKommt’s an im Leben. Du bist oft an falscher Stelle zu … Weiterlesen …

Wichtigtuerei

Sie möchten uns weismachen, daß ihre Vergangenheit nicht verloren ist, daß ihre Erinnerung sich verdichtet, sich markig in Weisheit verwandelt hat. Bequeme Vergangenheit! Vergangenheit im Taschenformat, kleines goldenes Buch voll schöner Grundsätze. „Glauben Sie mir, ich spreche aus Erfahrung, alles, was ich weiß, hat mich das Leben gelehrt.“ Hat das Leben es etwa übernommen, für … Weiterlesen …

Oh, der Leuchtturm!

Das erste Licht, das anging, war das des Leuchtturms Caillebotte; ein kleiner Junge blieb neben mir stehen und murmelte hingerissen: „Oh, der Leuchtturm!“Da fühlte ich mein Herz von einem starken Abenteuergefühl überwältigt. Jean-Paul Sartre, Der Ekel, 1938, © 1981 by Rowohlt Verlag GmbH, p66