XXXVI

Aus meinen großen Schmerzen mach ich die kleinen Lieder; Die heben ihr klingend Gefieder und flattern nach ihrem Herzen. Sie fanden den Weg zur Trauten, doch kommen sie wieder und klagen, und klagen, und wollen nicht sagen, was sie im Herzen schauten. Heinrich Heine, Buch der Lieder Leipzig im Insel Verlag

SIR,

niemals hat ein armer Wicht von einem Zueigner weniger Hoffnungen auf seine Zueignung gesetzt, als ich auf die meinige; schreibe ich sie doch in einem Schlupfwinkel des Königreiches, und in einem abgelegenen, strohgedeckten Haus, allwo ich in dem unerschütterlichen Bemühen lebe, wider die Gebrechlichkeiten schlechter Gesundheit und andere Übelstände des Lebens mit Frohsinn zu fechten; … Weiterlesen …

Rules for Making Oneself a Disagreeable Companion

The Writings of Benjamin Franklin: Philadelphia, 1726 – 1757 RULES, by the Observation of which, a Man of Wit and Learning may nevertheless make himself a disagreeable Companion. Your Business is to shine; therefore you must by all means prevent the shining of others, for their Brightness may make yours the less distinguish’d. To this … Weiterlesen …

Das Erdbeben von Lissabon (1755) hatte …

… einen ungeheuren Eindruck auf das damalige Europa gemacht. Der Schrecken, den das furchtbare Elementarereigniss in allen Kulturländern verbreitete, prägte sich auch der Literatur ein. Mit glühender Phantasie schildert Voltaire in dem Gedicht Le désastre de Lisbonne die zerstörende Gewalt der unbarmherzigen Natur [ … ] Mit dieser eindringlichen Schilderung wird nun die christliche Hypothese … Weiterlesen …

Clemens Brentano in einem Brief an Sophie von Schweizer

„Ich bin jetzt, was man so nennt, so ziemlich am Leibe ganz gesund, und wenn ich mit diesem Briefe fertig bin, wende ich mich zu der Krankheit meiner armen Seele, erforsche mein Gewissen, und bereite mich zu einer Generalbeichte … Indem ich, auf der Höhe des Lebens angelangt, fühle, dass der Abhang vor mir ist, … Weiterlesen …